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Frühe Kaiserreich
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Das frühe Kaiserreich 300 bis 1192
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Die Yayoi-Periode ging im 3. Jahrhundert in die Konfun-Periode über, benannt nach dem konfun (japanisch für Hügelgrab), der sich über den Gräbern der damaligen japanischen Großkönige und Adligen (uji) erhob und deren Macht dokumentierte. In der Verbindung von Ahnenkult und animistischer Naturverehrung sah sich jedes Clanoberhaupt in strikter Erbfolge durch seine Abstammung von der jeweiligen Ahngottheit legitimiert und war daher in seinem Herrschaftsbereich sowohl weltliches wie priesterliches Oberhaupt. Mit der Herausbildung des Shintoismus zur allgemeinen Religion entstand eine ideell-politische Grundlage, die Oberherrschaft in dem durch feudalistische Strukturen gekennzeichneten Gesellschaftssystem zu beanspruchen. Eine solche Legitimation machte der Tenso-Clan („Sonnenlinie”) für sich geltend, der von Kyushu aus durch Bündnisse und Kriege die Hegemonie über Yamato, eine Provinz im Zentrum von Honshu, erringen konnte, der Legende nach unter Führung des Herrschers Jimmu, der seine Abstammung auf die Sonnengöttin Amaterasu zurückführte, die zur obersten Gottheit des Landes erhoben wurde. Das Herrschaftsgebiet Yamato verlieh dem Kaiserhaus und wahrscheinlich auch dem Japan der damaligen Zeit seinen Namen.
Gegen Ende des 4. Jahrhunderts hatte das Yamato-Reich anscheinend soweit an Ressourcen und Kraft gewonnen, dass es auf das asiatische Festland übergreifen konnte und, wie chinesische Inschriften aus dem frühen 5. Jahrhundert berichten, im Jahr 391 den Stützpunkt Mimana im Süden Koreas errichtete. Das Königreich Paekche im Südwesten Koreas wurde ein abhängiger Verbündeter des Yamato-Hofes. Zu dieser Zeit hatte die koreanische Kultur unter starkem chinesischem Einfluss bereits ein hohes Niveau erreicht. Während der folgenden Jahrhunderte beeinflussten die japanisch-koreanischen Kontakte und vermittelt durch sie auch die chinesische Kultur die Entwicklung Japans in grundlegender Weise. Literatur und Philosophie aus China sowie die chinesische Schrift wurden vom Yamato-Reich bereitwillig aufgenommen.
Etwa seit Mitte des 6. Jahrhunderts gewann der Buddhismus durch koreanische Vermittlung in Japan an Bedeutung. 552 entsandte der König von Paekche buddhistische Priester nach Japan, die religiöse Bilder und Schriften sowie den Mondkalender mitbrachten. Die importierte Kultur verwurzelte sich schnell im Yamato-Reich, jedoch nicht ohne heftigen Widerstand, der in bürgerkriegsähnliche Auseinandersetzungen zwischen zwei Adelsparteien überging. Das Yamato-Reich verlor in diesem Prozess seine Vorherrschaft, beschleunigt auch durch die Vertreibung aus Korea im Jahr 562; der Buddhismus setzte sich allmählich durch.
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Weblinks
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