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Beppu
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Beppu
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Höllenviertel« Kannawa
Die Einheimischen nennen die Quellen wegen ihrer extremen Temperaturen »Höllen« und nutzen das Wasser zum Heizen oder Kochen. Über 1 Mio. Hektoliter werden täglich abgepumpt. Jede Quelle ist etwas Besonderes: Umi-jigoku, die »Seehölle«, hat intensiv blaues Wasser mit Zusätzen aus Schwefel und Eisen und ist 98 Grad heiß; sie wurde vor 1200 Jahren entdeckt; die Chi-no-ike-jigoku, das »Blutbad«, ist tiefrot gefärbt, und die Yama-jigoku, »Berghölle«, wirkt wie ein in stets neu aufwallende Nebelschwaden gehüllter Fels. Die Tatsumaki-jigoku, »Zyklonhölle«, ist ein Geysir, der alle 30 Minuten heißes Wasser speit. Sechs der acht berühmtesten heißen Quellen von Beppu liegen in Fußwegentfernung voneinander, die beiden anderen etwa 1 km außerhalb von Kannawa.
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